BYE-BYE BABY

IMG_3702die letzten posts hier gingen um kaffee und kuchen. und damit ist nun schluss. nicht für allezeit, aber für die nächsten 4 wochen. aus und vorbei. kaffee? gerne? aber ohne (industrie)zucker. irgendwann in den letzten tagen blieb ich in den weiten des webs hängen, bei verschiedenen damen, die auf ihren blogs darüber berichteten, wie befreiend das leben ohne zucker sein kann. nun gut, da wurde dann zugleich noch auf weizenmehl und fructose jeglicher art verzichtet. kein obst? soweit will und werde ich nicht gehen. aber industriezucker ist nun mal gestrichen. für 4 wochen. das müsste doch irgendwie zu schaffen sein. denn wenn man sich mal die inhaltsstoffe verschiedenster lebensmittel zuhause oder im supermarkt anschaut, wirds einem eh ganz angst und bange. ich wusste gar nicht, dass zucker so viele namen hat: alles, was den namen „-ose“ oder „sirup“ trägt, zum beispiel.
glukose-, fruktose-, oder maltosesirup: solcher sirup wird nicht aus zuckerrüben hergestellt, sondern aus mais-, weizen-, oder kartoffelstärke. bei vielen lebensmitteln wird hauptsächlich mit dieser art von sirup gesüßt. er taucht deshalb bei der zutatenliste meist an erster stelle auf.

invertzuckersirup, eine mischung aus trauben- und fruchtzucker. der energiegehalt ist vergleichbar mit normalem zucker in lebensmitteln. dann wäre da noch die dextrose was sich anhört, wie ein (natürlicher)traubenzucker. meistens wird in lebensmitteln jedoch industriell hergestellte dextrose verwendet, und die wird wiederum aus normaler stärke gewonnen und enthält keine mineralien oder vitamine. aber egal, wie die dinger heissen: zucker bleibt zucker und tut nicht gut.

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und da ich mit solchen aktionen immer erst morgen oder noch besser erst am montag anfangen will, habe ich mich heute mal selbst ausgetrickst und einfach angefangen. das marmeladenbrot heute morgen ging noch als anfängerfehler durch, da ich da noch mit mir selbst am verhandeln war, wann ich den nun anfange. aber beim mittagessen habe ich dann ganz großzügig meine wibele* hergegeben und auf den zucker im espresso verzichtet. nun ja, aller anfang ist schwer…. here comes emptiness,… ich werde weiter berichten.

wibele* wie auf dem bild zu sehen: wibele sind ein ursprünglich aus dem städtchen langenburg in hohenlohe stammendes süßgebäck aus biskuitteig.
der teig aus eiweiß, puderzucker, mehl und vanillezucker erinnert an russisch brot, wird jedoch nur hellbraun gebacken. das gebäck hat die form einer schuhsohle, ist jedoch mit nur 22 millimetern länge und 12 millimetern breite sehr klein. sagt wikipedia.

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