ICH WÄR SO GERNE PATISSIERE

IMG_3154wenn links und rechts die welt zusammenfällt, ziehe ich ich in meine meditationszentrale zurück. stehe in der küche und rühre, knete, wiege ab, reibe zitronenschale und inhaliere den frischen duft, und schalte ab. einen vor sich hin backenden kuchen im backofen zu beobachten ist spannender als jeder tatort. dann träume ich von einem kleinen café: mit selbstgebackenen kuchen, mit kaffee-geruch, der den raum erfüllt und mit menschen, die glücklicher sind, wenn sie das café verlassen, zumindest ein stückchen. ein leben ohne kuchen ist möglich, macht aber keinen spaß.

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in französischen patisserien höre ich mich in gedanken immer sagen: einmal alles bitte. alles sieht so mit liebe von hand gemacht aus, wunderschön in der individuellen unperfektheit, dass ich am liebsten überall reinbeissen würde. und so jage ich gerade auf der suche nach der perfekten tarte durch das www und meine backbücher.
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testphase eins hab ich gestern umgesetzt. eine süße tarte besteht aus teig und creme, die dann mit früchten belegt wird. gestern habe ich einen neuen teig getestet, der allerdings noch nicht ganz so wollte wie ich. und bei der creme hab ich dann geschummelt und eine packung vanillepudding nach anleitung gekocht und mit einer portion geschlagener sahen vermengt und auf den gebackenen tarteboden verteilt. darauf dann die gehäuteten nektarinen-stückchen und eine handvoll blaubeeren. herrlich! optisch jedenfalls kommt die tarte an meine erwartungen heran. der teig war an den dünnen stellen so knusprig, vom blossen anschauen schon zerfallend wie ich es mir wünsche. an den etwas dickeren stellen allerdings,.. hm, naja. und die handhabung hat leider nicht so funktioniert, dass es überall dünn genug wurde. also, ich bleibe dran. denn ich schwöre, ich wäre so gerne patissiere,..

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