SAUER? 06///2014

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ups. schon wieder eine woche um. und während der kommerzielle teil der welt heute im valentinstags-fieber ist*, versuche ich meine projektliste auf den neuesten stand zu bringen. die farbe der woche nummer 6?
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leckerstes-krusten-knack-knusper-hmmmmmmmmmmm-wie-das-duftet-frisches-brot-hellbraun. der versuch mit dem selbst gezüchteten sauerteig und dem daraus entstandenen optisch ansprechenden stein führte leider in eine sackgasse, aber das andere brot ist der oberhammer. rezept gefällig?
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TOPFBROT
ca 400g mehl (ohne malgrad-wissenschaft. einfach das was da ist)
1/2 TL trockenhefe (für frischhefe-fanatiker gibts bestimmt eine umrechnungstabelle,…)
1 1/4 TL salz
300-350 ml wasser

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01_alle zutaten in einer grossen schüssel locker zusammenrühren, das muss nun noch keinen festen teig ergeben.
02_die schuessel mit einem küchentuch abdecken und 12-18 stunden ruhen lassen. meine kommt in den (natürlich ausgeschalteten) backofen. da stört sie nicht und die hefe bekommt keinen „zug“.
03_die arbeitsfläche grosszügig einmehlen und den teig zu einer großen kugel formen. diese wiederum großzügig einmehlen.30 minuten pausieren.
in der zwischenzeit den ofen vorheizen: 250° o/u-hitze und den topf mitreinstellen. wer so ein wunderding zuhause hat klick nimmt dieses. ACHTUNG! der plastikknopf muss hitzeresistent sein. bei mir tuts auch ein normaler kochtopf mit deckel.
04_den teig in den heissen topf „fallen lassen“ und 30 minuten backen. dann den deckel entfernen und weitere 15 minuten weiterbacken. die ganze wohnung duftet. hmmmmmmmmmmm.

druch den topf im ofen entsteht eine wunderbare superkrosse kruste und eine schöne färbung des brotes. eine schüssel mit wasser ist nicht nötig, da das kondensierte wasser am topfdeckel hängen bleibt oder so ähnlich. physik? ja, das wort kann ich schreiben, den inhalt habe ich noch nie verstanden.
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have a lovely weekend!

* eine bildungslücke weniger:
die tradition des valentinstags wird heute zumeist auf die überlieferung von bischof valentin von terni zurückgeführt. er war im dritten jahrhundert nach christus der bischof der italienischen stadt terni (damals interamna). einer überlieferung zufolge traute er mehrere brautpaare, darunter soldaten, die nach damaligem kaiserlichen befehl unverheiratet bleiben mussten. dabei soll er den verheirateten paaren auch blumen aus seinem garten geschenkt haben. die ehen, die von ihm geschlossen wurden, standen der überlieferung nach unter einem guten stern. auf befehl des kaisers claudius II. wurde er am 14. februar 269 wegen seines christlichen glaubens enthauptet. so sagt es wikipedia.
was lernen wir daraus? am valentinstag sollten blumen aus dem eigenen garten verschenkt werden. wer keinen hat, sollte es einfach lassen,…

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